Die Frage kommt fast immer im ersten Gespräch, und meistens ist damit nicht die Bauzeit gemeint, sondern etwas anderes: Wie lange kann ich nicht duschen?
Beide Antworten hängen zusammen, sind aber nicht dasselbe.
Die reine Bauzeit
Eine komplette Badsanierung dauert bei uns in der Regel etwa eine Woche. Bei einer Teilsanierung – nur die Dusche, nur die Wanne – sind es meist drei bis vier Tage.
Das ist deutlich schneller, als in dieser Branche üblich ist, und das hat einen Grund: Wir koordinieren alle Gewerke selbst und arbeiten mit einem festen Team. Es steht niemand still, weil der nächste Betrieb erst in zehn Tagen Zeit hat.
Was diese Spanne beeinflusst, ist selten die Geschwindigkeit auf der Baustelle, sondern drei andere Dinge: die Größe des Raums, der Zustand des Bestands und die Frage, ob alle Materialien rechtzeitig da sind.
Warum sich die Reihenfolge nicht abkürzen lässt
Eine Badsanierung ist eine Kette. Jeder Schritt braucht den vorherigen.
Zuerst wird entkernt: Fliesen ab, alte Sanitärobjekte raus, teilweise bis auf den Rohbau. Dann kommen Sanitär und Elektro, solange die Wände offen sind. Erst danach kann verputzt und abgedichtet werden, und die Abdichtung braucht Trockenzeit. Dann wird gefliest, auch das mit Trockenzeit für Kleber und Fugen. Ganz zum Schluss werden Sanitärobjekte, Armaturen und Möbel montiert.
Die Trockenzeiten sind der Grund, warum sich eine Badsanierung nicht durch mehr Leute beschleunigen lässt. Wer sie verkürzt, bekommt Risse in den Fugen oder eine Abdichtung, die nicht hält – und beides zeigt sich erst nach Monaten.
Genau deshalb ist die Reihenfolge wichtiger als das Tempo. Wer die Trockenzeiten überspringt, bekommt Risse in den Fugen oder eine Abdichtung, die nicht hält – und beides zeigt sich erst nach Monaten. Wir planen die Abläufe so, dass jeder Schritt seine Zeit bekommt und trotzdem nichts wartet.
Wie lange sind Sie ohne Bad?
In den meisten Fällen kürzer als die Bauzeit. Das WC lässt sich häufig länger nutzen und früher wieder anschließen als Dusche oder Wanne. Wie lange genau, hängt vom Grundriss ab und davon, ob abschnittsweise gearbeitet werden kann.
Wichtig ist, dass Sie diese Antwort vor Baubeginn bekommen und nicht während. Ein Betrieb, der Ihnen beim Aufmaßtermin sagen kann, ab welchem Tag das Bad ausfällt und ab wann es wieder nutzbar ist, hat den Ablauf durchgeplant. Einer, der ausweicht, hat es nicht.
Was Sie selbst vorbereiten können
Ein paar Dinge verkürzen die Zeit spürbar, und sie liegen bei Ihnen:
- Materialien früh entscheiden. Fliesen, Armaturen und Möbel haben Lieferzeiten. Die häufigste Verzögerung auf einer Badbaustelle ist nicht der Handwerker, sondern eine Ware, die noch nicht da ist.
- Änderungswünsche vor Baubeginn klären. Eine Steckdose auf dem Grundriss zu verschieben kostet nichts. Dieselbe Steckdose in einer gefliesten Wand zu verschieben kostet einen Tag.
- Das Bad leerräumen. Alles, was in Schränken und auf Ablagen steht, muss weg – auch das, was Sie vielleicht behalten wollen.
- Nachbarn informieren. Nicht nur höflich, in vielen Hausordnungen auch vorgeschrieben.
Was Sie vom Betrieb erwarten dürfen
Einen Zeitplan, bevor die erste Fliese fällt. Eine Ansage, wenn sich etwas daran ändert – bevor es sich ändert, nicht danach. Und einen Ansprechpartner, der erreichbar ist, während die Wohnung eine Baustelle ist.
Wenn Sie wissen möchten, wie lange es bei Ihnen dauern würde: Wir sehen uns Ihr Bad kostenlos an und Sie bekommen den Zeitplan mit dem Angebot.

